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Kreuzgang und |
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![]() Auf der Höhe des Chorteils führt eine barocke Holztür in Spitzbogenportal (außen: 2 Kehlen, Wulst mit Keichkapitälen und attischer Basis) in den K r e u z g a n g. Das unregelmäßige Geviert besitzt 3-teilige Fenster aus der Frühgotik in Stichbogennischen. Das spätgotische Springgewölbe (1418/24) beginnt westlich mit 4 quadratischen Jochen (alte Bemalung aufgedeckt) und setzt dann mit verschränktem Rautenmuster fort. Es ruht auf Polygonkonsolen, die wie die Schlußsteine bemalte und reliefierte Stadt-, Geschlechter- und lnnungs-wappen tragen. Die Steinmetzen Thomas Schmuck, Andreas Hausmeck und Stephan Prüler haben im Ostflügel S Schlußsteine signiert (z. B. : hoc opus fecit thema smuck 1424). Neben der Kirchtür im Nordflügei steht ein Epitaph mit beschädigtem Hochrelief der Taufe Christi (1626 gestiftet). Schräg gegenüber liegt eine ausgemalte Ölbergnische mit barocker Christusfigur; der Engel dazu ist, wie einiges andere, abhanden gekommen. Über der kleinen Tür in der Nordwand sind schwache Reste zweier gemalter Medaillons erkennbar: rechts eine Kreuzigungagruppe. links ein "Noli me tangere" (?), beide anscheinend noch aus dem 13. Jh. Viele Grabsteine bezeichnen die Gräber von Ordensbrüdern, Gönnern und Tertiaren. Bemerkenswert ist der Kalkgrabstein der Begine Leukardis von Tuckendorf am gotischen Osteingang (mit Konturenbildnis). Im Südflügel (einst in der Nordecke des Westflügels) hängt ein überlebensgroßes, bemaltes flaches Konturenkreuz aus Holz (18. Jh.). Die Tür zum Kreuzgarten gibt den Blick auf das Türmchen der Kirche frei.
Südlich der Kapelle ist noch eine Tür von 1729 mit ornamentalem Eisenbeschlag und geschmiedetem Gitter vor Oberlicht zu erwähnen. Die jetzige S a k r l s t e l nördlich der Albertus-Kapelle (einst Kapitelsaal) besitzt wie diese eine Balkendecke und 3 Matwerkienater (14. Jh.). An den Wänden hängen; ein "Martyrium des hll. Blasius und Ovalbilld einer stigmatisierten Dominikanerin (beides um 1750); Gnadenbild des hl. Dominikus zu Soriano (17. Jh.) und ein holzgeschnitztes Kruzifix (Spätrokoko). Unter den K e l c h e n aus Barock und Rokoko des Kirchenschatzes fällt ein gotischer Johannisweinbecher mit Kokosnuß-Kuppa auf (14. Jh.). Erwähnenswert sind u. a. noch ein gutes Altarkreuz des Spätbarock mit Elfenbeinkorpus und ein Rundschild von 1930, dessen Umschrift den spanischen Gesandten Don Carlos d'Avila, Herzog von Tursi, rühmt. -- Des Museum der Stadt Regensburg beherbergt die bemaite Steinplastik einer Madonna (um 1290). Das Äußere. Die Kirche ist in verputztem Bruchsteinmauerwerk aufgeführt, die Gliederung in Hausteinen. Die gestuften Strebepfeiler am Hauptchorpolygon sind in der Höhe des Kaffgesimses zugunsten eines Laufgangs durchbrochen, der früher zum Dachboden des Nordchors führte. Sie verjüngen sich nach oben und werden von Fielen bekrönt, die aber nicht über den Dachansatz ragen (Einfluß französischer Kathedralgotik). Im Gegensatz zur Südseite (Kiostergebäude und stärkere Außenmauer) gliedern die Nordfront kräftige Strebepfeiler. Auf dem i. in der Querachse der Chorkapelle ruht ein Löwe, der 2 Schafe packt. Die Stirnseite des Schmucksockeis zeigt Maßwerkblende, die Schmalseiten einen steigenden Wolf oder Fuchs bzw. einen hockenden Löwen. Am Obergaden sind die Strebevoriagen lisenenhaft schwach ausgebildet oder lehnen sich schräg an die Mauer. Dadurch entsteht ein geschlossener Raumkörper, den die einheitliche Firstlinie des Daches unterstreicht. Von ferne ragt die Kirche wie ein Schiff aus dem Häusermeer der Altstadt, schlank und majestätisch zugleich. Das unkonventionelle Glockentürmchen wächst aus der Ecke des Südchora an der Mauer des Hochchors empor und geht oben in ein Acht-eck mit lisenenartigen Eckatreben über, im 3. Geschoß über Eck gestellt. Das Nordportal ähnelt bis auf den spitzen Kleebogen dem Südportal im Kreuzgang.: Die Weattassade gibt den Querschnitt der Kirche wieder. Die kräftig vorstoßenden Strebepfeiler rahmen das Mittelfeld mit dem großen Maßwerkfenster gegen die Seitenschifffronten ab, die je von einem, ebenfalls mit Maßwerk versehenen, 3-teiligen Fenster (das südliche etwas breiter) durchbrochen sind. Die Eckatreben stehen diagonal. Das Portal mit seinen 2 Türen in spitzen Zackenbögen unter Rundbogenblende mit Rundpaßzacken belebt die nüchterne Fassade etwas.: Aus berocker Muschelnische grüßt eine Statue des hl. Dominikus in reichem Faltenwurf (um 1420/30).: Die Gartenmauern vor der Weatseite wurden nach 1869, die um den Chor bei der jüngsten Restauration leider ganz niedergelegt.:
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