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Im Jahr 1229 gründeten die Dominikaner in Regensburg den Konvent St. Blasius. Das
Kloster versah verschiedene Seelsorgsaufgaben, insbesondere durch Verkündigung des
Evangeliums. Weiterhin versahen Dominikaner die geistliche Begleitung für das
Dominikanerinnenkloster Heilig Kreuz und andere Gemeinschaften. Das
Ordensstudium in Regensburg erlangte große Bedeutung durch das Wirken berühmter
Gelehrter wie z.B. Albertus Magnus. In der Zeit der Säkularisation, endgültig im Jahr
1809, wurde der Konvent St. Blasius aufgehoben. Die dominikanische Präsenz wurde
seither von den Dominikanerinnen von Heilig Kreuz allein fortgeführt, bis vor einigen
Jahren in Regensburg und Altenthann zwei Gruppen der Dominikanischen
Laiengemeinschaften entstanden.
Dominikanisches Zentrum Regensburg
Seit 1998 finden in Regensburg dominikanisch geprägte seelsorgliche Angebote der
Predigerbrüder statt. Räumlicher Anknüpfungspunkt dieser Dienste ist das
Dominikanische Zentrum Regensburg, Am Ölberg 5 (gegenüber dem Chor der
ehemaligen Dominikanerkirche St. Blasius). Das im Kern über 600 Jahre alte Gebäude
wurde in den letzten Jahren grundlegend renoviert. In dem Teil des Hauses, der zum
Dominikanischen Zentrum gehört, befindet sich insbesondere einen Vortragssaal und
ein Zimmer für geistliche Gespräche. Die Eröffnung und Segnung des Dominikanischen
Zentrums nahm der Bischof von Regensburg, Manfred Müller, am 10. September 2001
vor.
Das Dominikanische Zentrum in Regensburg ist ein „Pilotprojekt“, nicht jedoch der
Versuch einer Konventsgründung. Im Sinn einer alten Ordenstradition geht es vielmehr
um einen „Predigtstützpunkt“, der es den Dominikanern erlaubt, trotz begrenzter
personeller Möglichkeiten als bewegliche Kräfte seelsorglich präsent zu werden und
zwar im Dominikanischen Zentrum wie auch außerhalb. Das Besondere an diesem
Projekt ist der Versuch einer neuartigen seelsorglichen Präsenz, die vor allem von
Mitbrüdern des Konventes Heilig Kreuz in Augsburg, aber auch von Brüdern anderer
Konvente getragen wird. Das seelsorgliche Bemühen der Predigerbrüder gilt dem
Bedürfnis der Menschen nach innerer Sammlung und im Alltag gelebter Spiritualität,
nach Meditation, Glaubenserneuerung und -vertiefung.
Dominikanisch geprägte Angebote
Folgende Dominikanische Angebote finden statt:
capa - gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung dominikanischer Ordenstätigkeit mbH
Konto Nr. 192 317 bei der Liga-Bank, Augsburg (BLZ 750 903 00)
Stichwort: Projekt Regensburg
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