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Dominikanerinnenkloster |
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Das Hochaltarkreuz schließlich, das den religiösen und künstlerischen Mittelpunkt von Kloster und Kirche darstellt, hat sich im Lauf der Jahrhunderte als eine unversiegliche Quelle des Segens erwiesen. Im Jahre 1983 konnte der Konvent der Dominikanerinnen von Heilig Kreuz das Jubiläum seines 750 jährigen ununterbrochenen Bestehens feiern. Es dürfte in Deutschland, wenn überhaupt, nur ganz wenige in das Mittelalter zurückreichende Klöster geben, die so wie Heilig Kreuz zu Regensburg niemals zerstört, niemals aufgehoben, niemals verpflanzt wurden. Im Lobpreis Gottes, der hier seit Jahrhunderten ohne Unterlaß erklingt, und im fürbittenden Einstehen vor Gott für Kirche und Welt sieht diese kontemplative Gemeinschaft auch heute noch ihre wichtigste Aufgabe. Aus Anlaß des Jubiläumsjahres wurde die Kirche von 1980-1983 auf Grund genauer Befunduntersuchungen restauriert und in ihrer ursprünglichen Farbgebung wiederhergestellt. Dadurch gewann sie ihren heiter-festlichen Charakter zurück und darf wohl mit Recht ein "Kleinod Regensburgs" und ein "Juwel des bayerischen Rokoko" genannt werden. Dieses Gotteshaus kann uns einen lebendigen Eindruck vermitteln von der Glaubenskraft und Glaubensfreude früherer Generationen. Es vermag aber auch den Menschen unserer Tage eine Ahnung davon zu geben, daß das Leben stärker ist als der Tod, daß die barmherzige Liebe Gottes alles Leid überwindet und daß die Freude, die aus der Nachfolge des Gekreuzigten erwächst, einmündet in die ewig dauernde Festfeier der Hochzeit des Lammes. |
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